"Und so zieht Eines das Andere nach sich."
pflegte meine Mutti immer zu sagen.
Es begann damit, dass ich beim Spaziergang mit dem kleinsten Pünktchen eine Bank fand.
Sie lehnte an einem Zaun, war lädiert und
zum Wegwerfen bestimmt.
Der Besitzer freute sich, dass er sich keine
Sorge um die Entsorgung machen musste,
und ich sah einfach nur das Potential dieser kleinen Bank.
Zuhause suchte ich ihren "Lieblingsort"
und fand ihn bald vor der Garage.
Genau, Garagentür und -fenster waren sowieso
mein nächstes Projekt, erinnert Ihr Euch?
Also habe ich in den letzten Tagen abgeschliffen,
gestrichen,
ein Brett zuschneiden lassen und die Bank verarztet,
noch einmal gestrichen,
Vorhänge genäht,
und zum letzten Male gestrichen,
um zum furiosen Finale ein lauschiges Plätzchen
entstehen zu lassen.
Geübte Leser wissen bereits, was sie erwartet,
nämlich eine Bilderflut
(weil, wenn mir etwas ausnehmend gut gefällt,
kann ich einfach nichts aussortieren...)
Im Holzschuppen fand ich das Rankgerüst in dunkelblau,
naja, wenn einmal der Farbtopf offen ist...
Ich hätte heute große Lust, meine Kartoffeln hier zu schälen!
Und das wäre dann mein nächstes Projekt,
doch vom Sprossenfenster-Streichen habe ich genug,
ich denke, da muss der Maler 'ran!
Das ist übrigens der Küchenerker.
Tja, was soll ich sagen,
so zieht halt Eines das Andere nach sich...
Ganz liebe Grüße von
Eurer Dana